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Es musste viel getan werden, denn die Karosserie des 66er Models war zu klein, um Big Block-Motoren
aufzunehmen und schliesslich warteten Motoren, wie der 426ci Hemi von Dodge darauf, in das Baby
umgetopft zu werden. Und so wurde das Chassis und die Karossiere angepasst, besser gesagt:
vergössert. Man hatte für das Design auch einen eigenen Ausdruck, der sich "Long Hood - Short Deck"
nannte und das Auto bekam dadurch eine aggressivere Optik. Nur das 1971er Modell bekam vier
Scheinwerfer, ansonsten genügten zwei für den bösen Blick.
Wenn man ein Auto mit Vielfalt wollte, war der Barracuda eine gute Adresse: Genaz neun Motorvarianten gab es und es war für jeden etwas dabei. Wer glaubt, dass es nur um Leistung und Optik geht, der hat sich getäuscht. Denn auch für die Sicherheit hat Plymouth einiges getan, indem sie dem Barracuda den Seitenaufprallschutz und eine beim Aufprall verformbare Sicherheitslenksäule verpassten. Das war dann wichtig für die Fahrer, die ihre Rennen nicht nur auf der Quartermile fuhren. In den Fahrkomort wurde auch einiges investiert und so gab es die Servolenkung und auch den Bremskraftverstärker, die das Auto nicht nur für starke Typen interessant machten. Damit das Auge mitessen konnte, wurde die Eintönigkeit vermieden. Die Grundformen Hardtop-Coupé, Coupé und Convertible gab es in acht verschiedenen Versionen. Damals wie heute waren die sportlichen Exemplare mit den Heckspoilern und Ralleystreifen sehr beliebt. Diese Variante bekam den schlichten Namen 'Cuda'. |