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Es ist dieser typischer Männertraum: Man sieht ein Auto und man verliebt sich in dieses. Den Rest des Lebens schwärmt man davon, sich irgendwann einmal dieses Auto zu kaufen, bis man es wirklich macht. Egal, was es kostet. Anfangs ist es noch einfach nur "ein Plymouth Barracuda", später dann soll es ein "71er Plymouth Barracuda" werden, bis man endlich bei einem "1971er Plymouth AAR Barracuda 426ci Hemi " angelangt ist und sich schon auf eine Farbe, die Innenausstattung und vielleicht sogar schon einen Namen festgelegt hat.
Es war einer dieser Tage auf einem dieser Autotreffen. Man ging durch die Reihen und sah
sich die ganzen Mopar-Bolide an und fand viele interessant, aber keines dieser Exemplare
erzeugte dieses Kribbeln im Bauch. Dann geschah es wie in Zeitlupe: Hinter mir näherte sich
ein lautes und krachendes Blubbern eines V8-Motors, sogar das Ansauggeräusch wär nicht zu
überhören. Ich dreht mich um und an mir für diese wunderschöne Lady in weiss vorbei. Die
Ralleystreifen, die am Heck mit einer 426 enden und diesem bordauxroten Interieur. Man kann
diese Szene auch mit der einer Frau vergleichen, die beim vorbeigehen mit ihrem besten Parfum
und dem heissesten Arschwackeln betört.
Seit diesem Tag weiss ich, dass ich irgendwann einen 71er Plymouth Barracuda 426ci besitzen werde und wenn es noch zehn Jahre dauert und er dann doppelt so teuer sein wird. Wahre Liebe kann warten, denn es soll das perfekte Modell sein und nicht irgendeins. Bis es aber soweit ist, werde ich mir noch etliche Nash Bridges-Folgen angucken und noch viele Mopar Meetings besuchen. Sei es drum! |
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